Veranstaltung

Essener Europaschulen in der Grünen Hauptstadt Essen

Die Stadt Essen ist 2017 Grüne Hauptstadt Europas. Für die zehn Essener Europaschulen, in dieser Zahl einzigartig in einer Kommune, war die Teilnahme keine Frage. Der Zusammenschluss der Schulen vor über zwanzig Jahren im Verein der Essener Europaschulen erwies sich auch im Grüne Hauptstadtjahr als hilfreich.

So fand der gemeinsame Projektantrag der Essener Europaschulen schnell die Zustimmung des Projektbüros. Grüne Hauptstadt ist überzeugt davon, dass die damit verbundene finanzielle Unterstützung der Schulen gut angelegt ist.

Unterschiedlichste grüne Projekte mit europäischem Bezug wurden an den Schulen von den Schülerinnen und Schülern in den Sommermonaten verwirklicht. An der einen Schule interessierte der Vergleich der Energiebilanz der Schulgebäude und des Schulmensaessens mit der Partnerschule in den Niederlanden. An einer anderen Schule wurde in Zusammenarbeit mit der spanischen Partnerschule ein Waldlehrpfad angelegt. Dabei kann man über QR-Codes Unterschiede zwischen europäischen Lebensräumen kennenlernen. Darüber hinaus  beschlossen mehrere Schulen einen "Europagarten" anzulegen, in dem sich die Partnerschulen in Form von Pflanzen begegnen und im Laufe der Zeit zusammenwachsen und gedeihen – ganz wie die europäische Idee. So treffen sich hier z.B. ein französischer Apfelbaum mit einer russischen Birke und einer englischen Blumenwiese.


Abschließender Höhepunkt war die gemeinsame Präsentation der Projekte am 15.11.2017 in der Aula des Mädchengymnasiums Essen-Borbeck. Die Ergebnisse der zehn Europaschulen konnten sich sehen lassen. Auch von den eingeladenen Vertretern aus Stadt, Projektbüro, Schulaufsicht und Schulministerium gab es ein großes Lob. Mit einer Urkunde würdigte der Verein der Essener Europaschulen am Ende der gelungenen Veranstaltung die an den Projekten beteiligten Schülerinnen und Schüler.

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